Bei Fragen zur Sicherheit unserer Produkte geht es uns wie Ihnen...

Wir wollen alle verfügbaren Informationen einholen. Wir suchen Rat bei Experten und prüfen die neusten Forschungsergebnisse, um festzustellen, ob eines unserer Produkte eventuell davon betroffen sein könnte. Wir befragen auch die Menschen, die unsere Produkte verwenden, und berücksichtigen ihre Erfahrungen. Die Sicherheit unserer Konsumgüter steht für uns an vorderster Stelle, weil sie bei Ihnen und uns zu Hause Anwendung finden. Sicherheit gehört zu den Werten, die uns allen wichtig sind.


Bei der Herstellung unserer Produkte fließen zahlreiche Informationen ein. Doch zu den wichtigsten zählen unsere Forschungsergebnisse über wissenschaftliche und sicherheitsrelevante Daten. Um wirklich alle verfügbaren Daten aus den relevanten wissenschaftlichen Bereichen bei unseren Schlussfolgerungen zu berücksichtigen, vertrauen wir nicht nur auf die Ergebnisse einer einzigen Studie. Eine Meinung oder Studie kann die Ergebnisse jahrzehntelanger fundierter und nachweislicher Forschungsarbeit nicht aufheben. Als Forscherin und Mutter, was ebenso wichtig ist, kann ich bestätigen, dass wissenschaftlich erwiesen ist: Kosmetisches Talkum war und ist ein sicherer Inhaltsstoff zur Verwendung in Konsumgütern.


Wir sind alle selbst Mütter, Väter und Verbraucher und aus diesem Grund sehen wir es als unsere Pflicht an, Ihnen alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die Sie für Ihre Entscheidungsfindung benötigen. Diese Seite wurde erstellt, um die Fakten über Talk für Sie zusammenzutragen. Hier erfahren Sie, woher Talk kommt, wie es in unseren Alltagsprodukten verarbeitet wird und warum Sie es bedenkenlos für Ihre Körperpflege verwenden können. Vor über 100 Jahren brachten wir das Produkt JOHNSONS'S® Baby Puder auf den Markt. Auch heute noch produziert und vertreibt unser Geschäftsbereich Consumer JOHNSON’S® Baby Puder mit den Inhaltsstoffen Talk und Maisstärke. Wir haben uns nicht nur für diese Inhaltsstoffe entschieden, weil wir sie bereits seit Jahrzehnten verwenden, sondern weil Ergebnisse aus jahrzehntelanger Forschung belegen, dass sie sicher sind. Wir hoffen, dass Sie angesichts der hier zusammengetragenen Fakten über Talk ebenso zuversichtlich hinsichtlich der Sicherheit und Wirksamkeit dieses Stoffs sind wie wir.


Tara Glasgow - Vizepräsidentin Forschung & Entwicklung, Johnson & Johnson Consumer, Inc.
 

Tara Glasgow

Tara Glasgow - Vizepräsidentin Forschung & Entwicklung
Johnson & Johnson Consumer, Inc.

Wussten Sie schon?

 

Seit Jahrhunderten schwören Familien auf Talk.



Antike
ANTIKE

Als einer der auch heute noch am häufigsten verwendeten Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten wurde Talk bereits im Altertum von den Ägyptern verwendet. Auch die alten Assyrer und Ureinwohner Amerikas nutzten das Mineral in zahlreichen Anwendungen.

MODERNE
Moderne
 

Im 19. Jahrhundert wurde Talkumpuder verwendet, um Hautirritationen zu lindern, die durch das Aufbringen medizinischer Pflaster verursacht worden waren. Verbraucher stellten fest, dass es auch bei Windelausschlag half, weshalb 1893 erstmals JOHNSON’S® Baby Puder auf den Markt kam.5

Über Talkumpuder hinaus

 

die vielen Verwendungzwecke von Talk

Auch wenn die Verwendung von Talkum in Babypuder mit am bekanntesten ist, wird nur ein kleiner Teil des weltweit abgebauten Talks hierfür verwendet. Nachstehend finden Sie weitere häufige Verwendungen von Talk:

Lebensmittel

Kaugummis & Süßigkeiten
Kaugummis & Süßigkeiten

eine dünne Schicht verhindert das Verkleben mit dem Packpapier2

Reis
Reis

wird zum Polieren weißer Reiskörner verwendet1

Olivenöl
Olivenöl

verbessert die Klarheit und Qualität des Öls1

Kosmetika & Körperpflegeprodukte

Gesichts-Make-Up
Gesichts-Make-Up

sorgt für eine gleichmäßige Textur und absorbiert Öl in Lidschatten, Rouge, Gesichtspuder und Foundation1

Seife
Seife

für eine bessere Hautpflege1

Deo
Deo

hilft, Feuchtigkeit zu absorbieren3

Medizinische Produkte

Tablettenherstellung
Tablettenherstellung

verhindert Klumpenbildung, dient als Tablettenüberzug und wird in Formulierungen mit verzögerter Wirkstofffreisetzung verwendet6

Lungenkrebs
Lungenkrebs-Patienten

hilft bei der Behandlung von Flüssigkeitsansammlungen (Pleuraerguss) zwischen Lunge und innerer Brustwand6

Mukoviszidose
Mukoviszidose-Patienten

wird auch zur Behandlung von Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge bei Mukoviszidose-Patienten eingesetzt7

Unsere Produkte

 

Nach wie vor verwenden wir Talkum in unseren Produkten, weil jahrzehntelange Forschungen immer wieder seine Sicherheit bestätigt haben. Gerade, weil es so sicher und wirksam ist, verwenden wir in unseren Produkten auch weiterhin Talkum in pharmazeutischer Qualität. Ihr Vertrauen in unsere Produkte und die tägliche Verwendung sind eine große Verantwortung – aus diesem Grund verlassen wir uns bei der Auswahl der sichersten Inhaltsstoffe für unsere Produkte auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Jahrzehntelange Sicherheit

Wissenschaft, Forschung, klinische Nachweise und von medizinischen Experten der ganzen Welt über einen Zeitraum von 30 Jahren geführte Studien bestätigen nach wie vor die Sicherheit von kosmetischem Talkum. Diese Daten wurden von Gesundheitsbehörden in den USA und weltweit geprüft. Die Verwendung von Talkum ist in Ländern rund um den Globus zugelassen, darunter die Vereinigten Staaten, die Europäische Union, Kanada, Argentinien, Brasilien, China, Indien, Israel, Südafrika, die Türkei und Indonesien.

JOHNSON'S® Baby Puder

Wenn Sie schon ein Baby versorgt haben, hatten Sie sicherlich auch JOHNSON’S® Baby Puder zu Hause. Das aus kosmetischem Talkum hergestellte Babypuder gehört zu den ältesten JOHNSON’S®-Markenprodukten und ist ein langjähriger Begleiter in der Babypflege. Es ist hypoallergen, vermindert Reibung und pflegt laut klinischen Studien die Haut Ihres Babys auf sanfte und milde Art. Der saubere, klassische Geruch ist tröstlich und Eltern und Kindern gleichermaßen vertraut.

JOHNSON'S® Baby Puder

 

Die Nurses'

Health Study (US-Längsschnittstudie zur Untersuchung der Ernährungsgewohnheiten von weiblichem Pflegepersonal und der Auswirkung der Antibabypille auf das Brustkrebsrisiko)

Die Nurses’ Health Study (NHS) ist die weltweit bedeutendste Gesundheitsstudie mit Frauen, die je durchgeführt wurde. Die von der US-Regierung finanzierte Kohortenstudie untersucht seit 1976 Risikofaktoren für die wichtigsten chronischen Erkrankungen bei Frauen. Dank der NHS konnten zahlreiche bahnbrechende Erkenntnisse gewonnen werden, wie der Zusammenhang zwischen Rauchen und Herzerkrankungen bei Frauen. Außerdem war sie die Grundlage für die Entwicklung von Hormontherapien zur Behandlung von Brustkrebs.

Die NHS-Studie umfasste 78.630 Frauen, die Talkum verwendeten und diese wurden über einen Zeitraum von insgesamt 24 Jahren beobachtet8,9. Dabei wurden sie befragt, ob sie Puder im Intimbereich, auf Damenbinden oder Diaphragmen verwendeten. Ungefähr 40 Prozent der Frauen beantworteten diese Frage mit Ja und wurden der Gruppe der Talkumanwender zugeordnet.8,9

In einer 24

Jahre dauernden Studie
mit ungefähr

31.344

Frauen,
die Talkum verwendeten,

von
insgesamt

78.630

beobachteten Frauen

KONNTE KEIN ERHÖHTES EIERSTOCKKREBSRISIKO
festgestellt werden.

Die Studiendaten zeigten keine Zunahme von Eierstockkrebserkrankungen bei Frauen, die Talkum verwendeten, gegenüber der Gesamtrate, unabhängig davon, wie oft sie es verwendeten. Es gab keinen Unterschied in der Gesamtquote der an Eierstockkrebs erkrankten Frauen hinsichtlich der Frage, ob das Puder direkt auf den Körper oder auf Hygieneartikel aufgetragen wurde.8,9

Die Women's
Health Initiative Study (Frauengesundheitsinitiative)

Die Women's Health Initiative (WHI) wurde 1991 von den US-amerikanischen National Institutes of Health ins Leben gerufen, um die Gesundheit von Frauen nach der Menopause zu untersuchen. Neben den vielen in dieser Kohortenstudie untersuchten Gesundheitsproblemen wurde auch der Zusammenhang zwischen Hormontherapien und Brustkrebs sowie der Einfluss der Ernährung auf Krebs- und Herzerkrankungen untersucht. Von den 61.576 Frauen, die Talkum verwendeten und an der WHI teilnahmen, bestätigten 53 Prozent, dass sie Puder im Intimbereich, auf Damenbinden oder Diaphragmen verwendeten. Die an dieser Studie teilnehmenden Frauen wurden im Zeitraum zwischen 1993 und 2012 begleitet.

In der 18

Jahre dauernden Studie
mit ungefähr

32.219

Frauen,
die Talkum verwendeten,

von
insgesamt

61.576

beobachteten Frauen

KONNTE KEIN ERHÖHTES EIERSTOCKKREBSRISIKO
festgestellt werden.

Die Studiendaten zeigten kein erhöhtes Risiko für Eierstockkrebs bei Frauen, die Talkum verwendeten, unabhängig von der Verwendungsart. Auch bei Frauen, die Puder über einen längeren Zeitraum verwendeten, wurde kein erhöhtes Risiko festgestellt.10

Sonstige Studien

In anderen Studien, wie Fall-Kontroll-Studien, werden die Teilnehmer nach der zu untersuchenden Krankengeschichte in Gruppen eingeteilt und anschließend zu verschiedenen möglichen Risikofaktoren befragt, einschließlich der Verwendung bestimmter Produkte in der Vergangenheit. Zwar haben einige Fall-Kontroll-Studien einen statistischen Zusammenhang zwischen Eierstockkrebs und Puderanwendung gezeigt, aber diese Verbindung konnte in großen, prospektiven Studien nicht bestätigt werden. Ein möglicher Grund dafür, dass in einigen Fall-Kontroll-Studien ein geringfügiger statistischer Zusammenhang gefunden wurde, ist die durch Recall Bias (Erinnerungsverzerrung) mögliche Überbewertung des echten Zusammenhangs, weil die Teilnehmer zum Zeitpunkt der Befragung zu ihrem Pudergebrauch bereits von ihrer Eierstockkrebserkrankung wissen.11

Quellenangaben

 

  1. Industrial Minerals Association. “What is Talc.”
    http://www.ima-na.org/?page=what_is_talc (in englischer Sprache)
  2. EARTH magazine. Mineral Resource of the Month.
    http://www.earthmagazine.org/article/mineral-resource-month-talc (in englischer Sprache)
  3. Geology.com. Talc: The Softest Mineral.
    http://geology.com/minerals/talc.shtml (in englischer Sprache)
  4. U.S. Food and Drug Administration
    http://www.fda.gov/Cosmetics/ProductsIngredients/Ingredients/ucm293184.htm (in englischer Sprache)
  5. Johnson & Johnson Kilmer House. The Birth of Our Baby Products.
    http://www.kilmerhouse.com/2007/04/the-birth-of-our-baby-products/ (in englischer Sprache)
  6. WJPPS. Talc: a versatile pharmaceutical excipient.
    http://www.wjpps.com/download/article/1386002938.pdf (in englischer Sprache)
  7. Hunt et al. / Interactive CardioVascular and Thoracic Surgery 6 (2007) 117–120.
    http://icvts.oxfordjournals.org/content/6/1/117.full (in englischer Sprache)
  8. Gertig, Prospective Study of Talc Use and Ovarian Cancer, Journal of the National Cancer Institute, Nurses Health Study.
    http://jnci.oxfordjournals.org/content/92/3/249.full (in englischer Sprache)
  9. Gates, Risk Factors for Epithelial Ovarian Cancer by Histologic Subtype
    http://aje.oxfordjournals.org/content/171/1/45.full
  10. Houghton, Perineal Powder Use and Risk of Ovarian Cancer, Journal of the National Cancer Institute, Women’s Health Initiative.
    http://jnci.oxfordjournals.org/content/106/9/dju208.full (in englischer Sprache)
  11. Cancer.org. Talcum Powder and Cancer.
    http://www.cancer.org/cancer/cancercauses/othercarcinogens/athome/talcum-powder-and-cancer (in englischer Sprache)

Zum Seitenanfang